Heureka, der Hahn unserer Nachbarin der uns während 12 Jahren 365 Mal täglich jeweils früh morgens den Schlaf geraubt hat und den sommerlichen Aufenthalt im Freien zur nervlichen Belastungsprobe machte ist tot. Dem Himmel seis gedankt.
Armin

Heureka, der Hahn unserer Nachbarin der uns während 12 Jahren 365 Mal täglich jeweils früh morgens den Schlaf geraubt hat und den sommerlichen Aufenthalt im Freien zur nervlichen Belastungsprobe machte ist tot. Dem Himmel seis gedankt.
Armin

Holz der umweltfreundliche Brennstoff!!
Fünf Millionen Franken hat das eidgenössische Forschungsprojekt der Schweizer Wissenschaftler über die Schädlichkeit der Strahlung von Antennen und Handys gekostet, deren Resultat vor kurzem veröffentlicht wurde. Die Forscher konnten keine Gesundheitsschäden nachweisen. Dass Handys und schnurlose Telefone stärker auf den Menschen strahlen als Mobilfunkantennen war schon früher bekannt.
Das nationale Forschungsprogramm für das der Bund 5 Millionen aufgewendet hat, bringt Erkenntnisse zutage die früher schon bekannt waren. Trotzdem wird wohl der Streit zwischen Gegnern und Befürwortern weitergehen. Es bleibt eben eine Weltanschauung
Die Fakten sind bekannt.
Die Orange Communications AG, möchte eine Mobilfunkantenne am alten BLT Tramdepot in Rodersdorf montieren. Die Anwohner sind aus unterschiedlichen Gründen dagegen. Sie haben bisher vergeblich
versucht das Projekt zu verhindern. Gegen eine Antenne mit möglichen gesundheitlichen Folgen zu sein, ist durchaus verständlich und legitim. Unverständlich ist warum die Einsprachen abgewiesen
wurden. Es scheint daher naheliegend, nach weiteren Möglichkeiten zu suchen um das Projekt zu verhindern.
Suche nach einer Finte
Sie wurde gefunden mit einem Dringlichen Postulat die Industriebrache als
schützenwertes Bauobjekt zu deklarieren. Der Gemeinderat hat aufgrund einer unverbindlichen Studie eine Schutzverfügung ausgearbeitet und diese dem Regierungsrat unterbreitet. Statt einfach die
Bewilligung zur Montage der Antenne zu verweigern wird die Unterschutzstellung missbraucht um zum Ziel zu gelangen.
BLT und Orange dagegen
Die BLT als Besitzerin der Remise und die Antragstellerin für die Antenne
haben dagegen beim Regierungsrat rekurriert. Die Angelegenheit hat für die Beteiligten bereits juristische Konsequenzen mit entsprechenden Kostenfolgen.
Wird der Schutz bewilligt, kommen weitere Kosten auf die Gemeinde zu, denn es ist nicht zu erwarten, dass die Besitzerin auf eigene Kosten die für den Schutz erforderlichen baulichen Veränderungen übernehmen wird.
Konsequenzen
Wenn die „Seligsprechung“ der Industriebrache erfolgreich ist, wird diese für alle
Zeiten für Veränderungen unantastbar bleiben. Von den Kosten die für die Beteiligten erwachsen ganz zu schweigen. Ob sich der Gemeindrat wohl Gedanken macht, dass er damit das gute Einvernehmen
mit der BLT aufs Spiel setzt. Es braucht wenig Phantasie um sich vorzustellen wie befreiend es wirken würde, wenn der wuchtige Klotz von Remise verschwinden würde und dadurch
der Blick auf die Tramhaltestelle und deren Umgebung frei würde. Es liesse sich ein schöner Platz gestalten.
Es bleibt abzuwarten, ob sich Rodersdorf zu einem neuen Ballenberg entwickeln wird.
Armin Nüssli
30. April 2011
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